Das Räuchern ist wohl so alt wie das LagerFeuer.
In den unzähligen Stunden in der Gesellschaft am wärmendem Feuer haben die Menschen schon vor langer Zeit erkannt, dass der Rauch von Kräutern, Harzen oder Wurzeln etwas besonderes ist und Wirkung hat. Die NaturMenschen in alter Zeit waren vermutlich sensibler in feinstofflichen Angelegenheiten. Archäologische Funde von Räucherutensilien aus der Frühzeit zeigen dass Räuchern auf der ganzen Welt bekannt war. Mit der Zeit entwickelten sich zum Teil sehr komplexe Räucherpraktiken oder Rituale im schamanisch, spirituellen und medizinischen Bereich. Diese Räucherungen waren nicht nur schamanisch/rituell sondern auch oft alltäglich - so wie heute die tägliche Dusche in vielen westlich urbanen Kulturen. Heute sind die reinigende/wohltuende Wirkungen von Räuchermitteln sind zum Teil wissenschaftlich bewiesen. So verwundert es nicht, dass seltene und wertvolle Räuchermittel den Göttern und höheren Sein geweiht wurden - wie auf vielen alten bildlichen Darstellungen gezeigt.
In Wohnräumen und Häusern diente Räuchern zur alltäglichen atmosphärischen Reinigung und Desinfektion. Auf den Hausaltären waren die kostbaren Räucherwaren den Göttern bestimmt. So war und ist es in vielen Kulturen und Religionen dieser Erde. Es entwickelten sich zum Teil sehr ausgeprägte Räucherrituale die heute immer noch in vielen teilen der Erde praktiziert werden. So die in letzter Zeit immer populärer werdenden RauhNachtRäucherungen die noch vor vielen Jahren meist nur noch im alpinen Raum praktiziert wurden. In den Schriften der alten Griechen und Araber wird von einer wissenschaftlich - medizinischen Räucherheilkunde berichtet. In der aryuvedischen sowie in der traditionellen chinesischen Medizin ist das Räuchern ein fester Bestandteil und Teil von vielen traditionellen Anwendungen. Beim Räuchern werden feinstoffliche Energien frei, die Körper, Geist und Seele günstig beeinflussen und beruhigend wirken. Rauch, Feuer, Duft und das Ritual selbst haben positive Wirkung und faszinieren.